Polarlicht-Fotos

2 - Geringe Polarlichtaktivität

Wolken vs. Polarlicht
Polarlicht hinter den Wolken
Polarlicht hinter den Wolken
Baumgruppe mit Polarlicht
Baumgruppe mit Polarlicht
Haus, Wolkenfront, Polarlicht
Sendemast vor Polarlicht
Häuser, Wolken, Polarlicht
Häuser, Wolken, Polarlicht
Blick auf den Hafen von Sørvågen
Boot im Winterquartier
Wolken vs. PolarlichtCanon 5D MK III, 24-70 mm f 2.8 l II USM, 24 mm / Blende 2,8 / 40 Sek / ISO 100
01/11 
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Die Polarlichtaktivität unterliegt ja einem Zyklus von etwa 11 Jahren, in der die Sonne mal mehr, mal weniger aktiv ist. Damit ist auch das Polarlicht nicht immer gleich intensiv, - manchmal auch gar nicht am Himmel zu sehen. Dennoch versuche ich immer das wenige Licht einzufangen und die Umgebung mehr in die Bilder einzubeziehen. Die Straßenbeleuchtung sowie das Licht in den Häusern habe ich daher mehr in die Bildkomposition eingebaut.
Manchmal verdecken auch Wolken das Polarlicht, manchmal ist aber auch die Wolkendecke (Bild 1) nicht so dick, so dass das Polarlicht da noch hindurch scheint.

Manchmal taucht es hinter den Wolken auf (Bild 2+3). Bei Bild 4+5 steht hinter mir eine Straßenlaterne. Was man mit dem bloßem Auge nicht erkennt ist, dass die Baumgruppe das Licht reflektiert. Mittlerweile habe ich aber auch für das kaum vorhandene Licht einen guten Blick bekommen.

Die Kamera sieht da mehr als das Auge. Es gibt in einigen Vorhersagen sogar die Bezeichnung "fotografisch", was dann so viel heißt, dass es mit bloßem Auge nicht oder kaum wahr zu nehmen ist. Die Kamera hingegen sammelt das Licht und in der Bildbearbeitung kann man das dann sehr schön ausarbeiten.

Nur an dem Bildauschnitt im Dunklen muss ich noch arbeiten. Diesen im Dunklen zu ermitteln ist nicht immer so ganz einfach. Da ist schon schnell mal "der Horizont schief". Daher nehme ich jetzt immer eine Taschenlampe mit, um die Umgebung auszuleuchten, um die Kamera richtig auszurichten. Die Wasserwaage in der Kamera, die ich bei diesen Fotos noch nicht hatte, hilft da aber auch schon weiter.

Bei Bild 6 hatte ich wieder eine Straßenlaterne als Lichtquelle, um das Haus auszuleuchten. Da die weißen Giebelleisten stark reflektierten musste ich die Belichtungszeit etwas kürzer wählen. Im Hintergrund, das Polarlicht nur schwach am Himmel, wird von einer aufziehenden Wolkenfront mehr und mehr verdeckt, so dass ich relativ wenig Zeit hatte weitere Fotos zu machen. Sonst hätte man diese Situation auch für ein HDR verwenden können.

Bei Bild 7 habe ich den ISO-Wert erhöht, um noch genügend Polarlicht einzufangen. Das Haus wird wieder von einer Straßenlaterne beleuchtet. Bei Bild 8 war ich auf dem Heimweg. Es leuchtete noch mal der typische Polarlichtbogen am Himmel für kurze Zeit auf. Durch das im Verhälnis stake Licht der Häuser im Gegensatz zum Umgebungslicht wählte ich eine relativ kurze Belichtungszeit, damit die Lichter nicht ausbrennen.
Was auch hilft sind zwei Belichtungen, einmal auf die Lichter der Häuser belichtet und einmal das Polarlicht und setzt diese beiden Aufnahmen in Photoshop oder Lightroom zusammen.

Wiederum hatte ich eine Straßenlaterne für die Ausleuchtung des Vordergrundes im Rücken, welches aber im Vergleich zu den übrigen Straßenlaternen eine eher neutrale Lichtfabe hatte, so dass der Vordergurnd mehr grünlich erschien. Im Bild 9 wird das noch deutlicher. Das Polarlicht verschwand auch schon wieder. Bei Bild 10 habe ich Licht sammeln müssen. Da es eine relativ gleichmäßige Beleuchtung war, sind alle Farben recht neutral abgebildet worden. Der Vordergrund bekommt Licht durch die Hausbeuchtung. Bei Bild 11 war kaum Polarlicht zu sehen. Das Boot gefiel mir aber auch so. Ausgeleuchtet wird es wieder durch eine Straßenlaterne.