Lofoten
Eine besondere Inselwelt im Nordmeer
Die erste Begegnung mit den Lofoten hatte ich im Mai 1995. Damals begleitete ich eine Busreise mit Angeltouristen. Stamsund auf den Lofoten war das Ziel. Ich war für das leibliche Wohlergehen der Mitreisenden mit verantwortlich. Ich hatte aber auch noch genug Zeit mit den Anglern zum Angeln zu fahren und die weißen Nächte zu genießen. Ich freundete mich mit ein paar Touristen aus der Jugendherberge und mit Einheimischen an. Mit ihnen fuhr ich zum Strand zur Mitternachtssonne, und verabredeten uns zum Essen. Mein Norwegisch war damals noch nicht das Beste. Der Eine sprach Norwegisch, Deutsch und Französisch, eine nur Französisch, ich ein wenig Norwegisch und Deutsch und ein Norweger Englisch und Norwegisch. Und zur Not hatten wir Hände und Füße, mit denen wir Reden konnten. Das war eine lustige Zusammenkunft. Einmal waren ich mit einem Angler sehr lange auf dem Wasser. Als wir wieder anlandeten, musste der Fisch noch verarbeitet werden. Es hatte etwas gefroren und das Holz des Steges war sehr glatt. Das Fische ausnehmen war auch keine große Freude. Die Finger waren eiskalt. Über die Jugendherberge strömte ein leichter Duft aus der nahe gelegenen Bäckerei. Und die Sonne hob sich langsam über die Lofotwand und wärmte wieder.
Das war eine Stimmung, die ich nie vergessen werde.
Nach dieser Angelreise war ich mir sicher, dass ich zu den Lofoten zurück komme.



